“In the silence between sounds, I listen”
Analoge Fotografien aus der Serie “burning pictures”, 1997 - jetzt
Fotoprints in verschiedenen Grössen
Work in Progress

Üblicherweise zielt die Fotografie auf das Festhalten und Speichern von etwas Gesehenem ab. Ich jedoch setze Fotografie als eine Art philosophisches Sprachmittel ein, um die Fragestellung der physischen und existentiellen Auflösung zu thematisieren. Mit einer längeren Belichtungszeit und einem Verschütteln der Leica während der Aufnahme erreiche ich "malerische" Fotografien. Dabei wird mir Meer, Landschaft oder Architektur zum Motiv des sich Erschaffenden und gleichzeitig Verschwindenden. 

Manchmal, in den seltenen Momenten, wo nowhere und anywhere zusammenkommen, gibt es einen kurzen Augenblick von Wesentlichkeit. Wo der Atem frei fliesst und das Entsprechung findet, was aus mir herauslächelt. Dann befinde ich mich inmitten dichten Lebens. Das Fliessen wie Wellen, das Verbreitern der Bewegung, das Leichte und Zarte an der Oberfläche,das Begründen der Tiefe. Ein Durchdringen von Grenzen, die es eigentlich nicht gibt. Dauernde Veränderung. Und dann, in der Stille zwischen Geräuschen, lausche ich und höre zu. Nichts Spektakuläres. Leise Auflösungen. Subtile Verschiebungen. Bilder wie Filme.

 

 

« StartZurück12WeiterEnde »
Seite 1 von 2
 

 

Alle Inhalte dieser Seiten (Homepage) sind urheberrechtlich geschützt.